Glauben? Glauben – An Jesus Christus!

Was vom Alten Testament gilt noch für Christen?

Zeitgemäß hier die 1-Minute-Kurzantwort:

Gehorsam aus Liebe
„Wer Jesus Christus nachfolgt tut das Gesetz und lebt nämlich nach dem Willen Gottes. Nur. Was das Gesetz unter Strafandrohung fordert, tut der Glaubenden aus Liebe, gewirkt durch den Heiligen Geist, dem Christus zuliebe“.
(Heiko Krimmer: Kolosser, in: Gerhardt Maier (Hrsg); Edition C Bibelkommentar. Neues Testament. Band 4, Holzgerlingen, 3. Auflage 2022, S. 101.)

Gesetz im Herz statt auf Steintafeln
„But the miracle of Sinai cannot match the miracle of salvation. At Corinth, God had written not on tablets of stone, but on human hearts. In both cases God inscribed the same law; His standards of morality do not change. Some wrongly assume that because believers are under the new covenant they no longer have to keep God’s law. But that is not true. Being under the new covenant does not excuse believers from keeping the Law; it frees them and by the Spirit enables them to keep it. The Law written on the tablets of stone at Sinai was external; it confronted people with their inability to obey perfectly the holy, righteous, and good requirements of God and thus condemned them. But in the new covenant, God writes His law on the hearts of those He redeems. The power of the indwelling Holy Spirit enables them to keep that law, and the righteousness of Jesus Christ, imputed to them by grace, covers all their violations of it.“
(MacArthur, John. The MacArthur New Testament Commentary Set of 33 volumes (MacArthur New Testament Commentary Series) (S.10663). Moody Publishers. Kindle-Version.)

    Alte Schule – Die lange Antwort:

    Immer wieder in unserem Hauskreis und in Gesprächen kommt die Frage auf, wie der Alte Bund (idR. mit dem Alten Testament identifiziert) und der Neue Bund (im Neuen Testament für uns überliefert) zueinander stehen.

    Typische Fragen sind z.B. (ich nenne hier einige typische Frage, auch die extremeren Fragen)

    • Müssen wir als Christen noch die 10 Gebote halten – die kommen ja aus dem Alten Bund?
    • Müssen wir dann als Christen nicht den Sabbat statt des Sonntags halten?
    • Müssen Frauen ein Kopftuch beim Beten im Gottesdienst tragen – oder ist das gesetzlich?
    • Sind wir nicht zur Freiheit berufen und vor Gott durch Christus gerechtfertigt und die Liebe ist das einzige Gebot für uns Christen?

    Diese und ähnliche Fragen kann man nicht einfach unter den Tisch fallen lassen, sie sind zu wichtig und zentral und kommen immer wieder – und werden nicht zuletzt ganz schnell auch zu einer Keule, mit der man alle anderen Meinungen umhauen kann. Beispielsweise die Aussage „Das ist gesetzlich und lieblos“ – wer will da noch etwas sagen?

    Ich habe im folgenden nach bestem Wissen und Gewissen Material gesammelt, bin aber kein Theologe, doch aber des Lesens fähig und seit vielen Jahren im Glauben als Nachfolger unseres Herrn Jesus Christus unterwegs, habe vor meinem Austritt aus der mE. abgefallenen ev. Landeskirche zahlreiche Predigten als Laienprediger (Prädikant) gehalten und leite seit vielen Jahren einen Bibel- bzw. Hauskreis.

    Auf dieser Grundlage, aber vor allem auf der Grundlage der doch vielen guten Bibelkommentare, die es gibt, hier einiges Material um diese zentrale Frage „Gesetz im Neuen Testament“ zu bearbeiten – z.B. im Hauskreis oder auch alleine beim Bibelstudium. Natürlich erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit aller möglichen Gedanken und Bibelstellen, habe mich aber bemüht, einen roten Faden zu halten und hoffe, dass es dir beim Bibelstudium und der Beantwortung dieser wichtigen Fragen für dich weiterhilft.

    Grundvoraussetzungen

    • Gott ist der selbe Gott im AT und NT – Gott bleibt in seinem Wesen gleich
      • Ps 102.13a „Du aber, HERR, bleibst auf ewig,“
      • Ps 102,26-28 „26 Du hast einst die Erde gegründet, und der Himmel ist deiner Hände Werk. 27 Sie werden umkommen, du aber bleibst. Sie alle werden zerfallen wie ein Kleid; wie ein Gewand wechselst du sie, und sie werden verwandelt. 28 Du aber bist derselbe[5], und deine Jahre enden nicht.“
      • Mal 3, 6a „Denn ich, der HERR, ich habe mich nicht geändert;“
      • Hebr13,8 „Jesus Christus ⟨ist⟩ derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“
      • Jak 1, 17 „Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten“
    • Prämisse: Bibel ist Gottes Wort
      • 2 Tim 3,16 „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit“

    Generell zur Anwendung der Gebote AT auf NT:

    • Definition Gesetz
      • Naturgesetze
      • Staatliche Gesetze
      • Die Lebensvorschriften des Alten Testaments, besonders die fünf Bücher Mose.
        • Mose am Berg Sinai 2. Mo 19, 3-6 „3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen: 4 Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht. 5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. 6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst“
        • „Hinter dem deutschen Wort „Gesetz“ steckt das hebräische Wort Torah oder das griechische Nomos. Torah heisst aber eigentlich nicht Gesetz und ist an sich auch nicht als Gesetz gedacht. Torah bedeutet Anweisung, Unterweisung oder Lehre und wird im Alten Testament auch für die elterliche Erziehung gebraucht (Sprüche 1,8; 13,14). So ist Torah im ursprünglichen Sinn einfach Gottes Wort oder die göttliche Offenbarung. Sie möchte die Menschen anweisen, richtig zu leben und das Heil zu finden. Aus diesem Grund ist es problematisch, Torah immer mit Gesetz zu übersetzen. Die mit den Geboten verbundene Rechtsforderung, alles erfüllen zu müssen, um gerecht zu sein, macht die göttlichen Weisungen dann selbstverständlich zum Gesetz. Vielleicht wurde deshalb im Griechischen das Wort Nomos (Gesetz) für Torah verwendet, obwohl auch Nomos ursprünglich nicht Gesetz im heutigen Sinn meint.“
          (Peter Hauser: Mit Jesus kehrte das Gesetz zurück. URL: https://www.jesus.ch/themen/leben/ratgeber/103946-mit_jesus_kehrte_das_gesetz_zurueck.html [23.02.2026])

    Zur Gültigkeit des AT auch im NT allgemein:

    • Das Gesetz dient zur Erkenntnis der Sünde
      • Rö 7,7 „Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Auf keinen Fall! Aber die Sünde hätte ich nicht erkannt als nur durchs Gesetz. Denn auch von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn nicht das Gesetz gesagt hätte: »Du sollst nicht begehren!«“
    • Christen sind Nachkommen Abrahams und Erben der Verheißung der Erbschaft
      • Gal 3, 27-29 „27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, ihr habt Christus angezogen. 28 Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. 29 Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft ⟨und⟩ nach ⟨der⟩ Verheißung Erben.“ (vgl. auch Gal. 3,6)
    • Aufforderung heilig zu leben wie Gott im AT gesagt hat 1 Petr 1,13-16
      • 1 Petr 1,13-16 „13 Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi! 14 Als Kinder des Gehorsams passt euch nicht den Begierden an, die früher in eurer Unwissenheit ⟨herrschten⟩, 15 sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr im ganzen Wandel heilig! 16 Denn es steht geschrieben: »Seid heilig, denn ich bin heilig.«“
    • Propheten und Hiob als Vorbild für Ausharren und Treue
      • Jak 5, 10-11 „10 Nehmt, Brüder, zum Vorbild des Leidens und der Geduld die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben! 11 Siehe, wir preisen die glückselig, die ausgeharrt haben. Vom Ausharren Hiobs habt ihr gehört, und das Ende ⟨des⟩ Herrn habt ihr gesehen, dass der Herr voll innigen Mitgefühls und barmherzig ist.“
    • Formulierung (wiederholt m NT) „wie geschrieben steht“ – NT bezieht sich immer wieder auf AT als Belegquelle für Aussagen im NT:
      Beispiele: Mk 1,2.7.6; Lk 2,3; Lk 3,4; Joh 6,31; Joh 12,14-15; Apg 7,42; Apg 15,15; Rö 1,17; Rö 2,24; Rö 3,4; Rö 10,4; Rö 4,17; Rö 8,36; Rö 9,13.33; Rö 10,15; Rö 11,8.26; Rö 15,3.9.21; 1 Kor 1,31; 1 Kor1,31; 1 Kor 2,9; 1 Kor 10,7; 2 Kor 8,5; 2 Kor 9,9
      (Nach: MacArthur, John. The MacArthur New Testament Commentary Set of 33 volumes MacArthur New Testament Commentary Series (S.10969). Moody Publishers. Kindle-Version.)

    AT für Christen konrekt im NT genannt (nicht von Jesus selbst)

    • 10 Gebote
      • Stephanus vor dem hohen Rat
        Apg 7,38 „Dieser ist es, der in der Gemeinde in der Wüste gewesen ist mit dem Engel, der auf dem Berg Sinai zu ihm redete und mit unseren Vätern. Er empfing lebendige Aussprüche, um sie uns zu geben.“ (lebendige Aussprüche = 10 Gebote)
      • Rö 13,8-9
        „8 Seid niemand irgendetwas schuldig, als nur einander zu lieben! Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. 9 Denn das: »Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren«, und wenn es ein anderes Gebot ⟨gibt⟩, ist in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«“
      • Eph 6,1-3
        „1 Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern im Herrn! Denn das ist recht. „2 »Ehre deinen Vater und deine Mutter« – das ist das erste Gebot mit Verheißung –, 3 »damit es dir wohlgeht und du lange lebst auf der Erde.«“
      • Jak 2,11
        „Denn der da sprach: »Du sollst nicht ehebrechen«, sprach auch: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht ehebrichst, aber tötest, so bist du ein Gesetzesübertreter geworden.“
    • Paulus bezieht sich auf und bestärkt Verheißungen aus AT und bildet diese auf die Gemeinde ab
      • Vom Unglauben abwenden – 2 Kor 6,14-18)
        „14 Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? 15 Und welche Übereinstimmung Christus mit Belial[8]? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie Gott gesagt hat: »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.« 17 Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab!, spricht der Herr. Und rührt Unreines nicht an! Und ich werde euch annehmen 18 und werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.“(4. Mo 16, 20.21)
    • Allgmeine geistliche Regeln aus AT im NT wiederholt
      • 2 Kor 6,14
        „Geht nicht mit Ungläubigen unter einem fremdartigen Joch“
        Anspielung auf 5. Mo 22, 9-10 „Du sollst nicht mit einem Rind und einem Esel zusammen pflügen“ – Siehe auch 3. Mo 19,19: Vermischung die nicht von Gott gewollt ist; Bild für Unterscheidung von Heiden. – „Dein Vieh von zweierlei Art sollst du sich nicht begatten lassen.“ – Achtung der Schöpfungsordnung
      • 1. Petr 3,10-11
        „10 »Denn wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der halte Zunge und Lippen vom Bösen zurück, dass sie nicht Trug reden; 11 er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach! 12 Denn die Augen des Herrn ⟨sind gerichtet⟩ auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Flehen; das Angesicht des Herrn aber ist gegen die, welche Böses tun.«“ – Siehe u.a. Sprüche 4,24; Ps 34
    • Ehescheidung
      • Rö 7,2-3 2 „Denn die verheiratete Frau ist durchs Gesetz an den Mann gebunden, solange er lebt; wenn aber der Mann gestorben ist, so ist sie losgemacht von dem Gesetz des Mannes. 3 So wird sie nun, während der Mann lebt, eine Ehebrecherin genannt, wenn sie eines anderen Mannes wird; wenn aber der Mann gestorben ist, ist sie frei vom Gesetz, sodass sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird.“

    Christus Prüfstein des AT für Christen

    • Kein Jota soll vergehen:
      Mt 5,18 „Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.“
    • Gesetz besteht weiter
      Lk 16, 16 „Das Gesetz und die Propheten ⟨gehen⟩ bis auf Johannes; von da an wird die gute Botschaft vom Reich Gottes verkündigt, und jeder dringt mit Gewalt hinein. 17 Es ist aber leichter, dass der Himmel und die Erde vergehen, als dass ein Strichlein des Gesetzes wegfällt.“
    • AT zeugt von Christus / bezeugt Christus (Bsp. aus dem NT)
      • Joh 1,45 „45 Philippus findet den Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose in dem Gesetz geschrieben und die Propheten, Jesus, den Sohn des Josef, von Nazareth.“
      • Jesus bezeichnet sich als der Tempel, der im AT genannt wird Joh 2,18-22
        „8 Die Juden nun antworteten und sprachen zu ihm: Was für ein Zeichen ⟨der Vollmacht⟩ zeigst du uns, dass du dies tust? 19 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen werde ich ihn aufrichten. 20 Da sprachen die Juden: 46 Jahre ist an diesem Tempel gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er nun aus den Toten auferweckt war, erinnerten sich seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.“
    • Christus nimmt Bezug auf das AT
      • Steinigung der Ehebrecherin Joh 8
        Jesus verhält sich zum Gesetz (Joh 8,5) durch eine Verweis auf Jer 17,13 in Joh 8,6; verkündet Gnade, bleibt aber bei der Forderung nach zukünftigen Sündlösigkeit (Joh 8,11)
      • Frau am Brunnen Joh 4 – Tempel ist nicht mehr Ort der Begegnung mit Gott
        Joh 4,20-24
      • Reine Speisen? – Unreines im Herzen – Mk 7,17-23
        „17 Und als er von der Volksmenge weg in ein Haus eintrat, befragten ihn seine Jünger über das Gleichnis. 18 Und er spricht zu ihnen: Seid auch ihr so unverständig? Begreift ihr nicht, dass alles, was von außen in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann? 19 Denn es geht nicht in sein Herz hinein, sondern in den Bauch, und es geht heraus in den Abort. ⟨Damit⟩ erklärte er alle Speisen für rein. 20 Er sagte aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. 21 Denn von innen aus dem Herzen der Menschen kommen die bösen Gedanken hervor: Unzucht, Dieberei, Mord, 22 Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut, Torheit; 23 alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen den Menschen.“
      • Ehebruch – Ehescheidung
        • Mt 19, 8-9 „8 Er spricht zu ihnen: „Mose hat wegen eurer Herzenshärtigkeit euch gestattet, eure Frauen zu entlassen; von Anfang an aber ist es nicht so gewesen. 9 Ich sage euch aber, dass, wer immer seine Frau entlässt, außer wegen Hurerei, und eine andere heiratet, Ehebruch begeht; und wer eine Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.“
        • Lk 16,18 „Jeder, der seine Frau entlässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; und jeder, der die von einem Mann Entlassene heiratet, begeht Ehebruch.“
      • 10 Gebote
        • Mt 5,21-22 „21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber töten wird, der wird dem Gericht verfallen sein. 22 Ich aber sage euch, dass jeder, der seinem Bruder zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka!, dem Hohen Rat verfallen sein wird; wer aber sagt: Du Narr!, der Hölle des Feuers verfallen sein wird.“
      • Wie ins Himmelreich kommen – Frage des reichen Mannes Mk 10,17-19
        „17 Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herbei, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Lehrer, was soll ich tun, damit ich ewiges Leben erbe? 18 Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott.19 Die Gebote weißt du: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsches Zeugnis reden; du sollst nichts vorenthalten; ehre deinen Vater und deine Mutter!«“
        Vgl. Mt19,16-19; Lk 18,18-19
      • Gesetz (hier 10 Gebote) gegen Gesetzlichkeit (=Überlieferung von Menschen): Mt 15,4-6
        „4 Denn Gott hat gesagt: »Ehre den Vater und die Mutter!«, und: »Wer Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben.« 5 Ihr aber sagt: Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: Eine Opfergabe ⟨sei das⟩, was du von mir an Nutzen haben würdest, 6 der braucht seinen Vater ⟨oder seine Mutter⟩ nicht zu ehren; und ihr habt ⟨so⟩ das Wort Gottes ungültig gemacht um eurer Überlieferung willen.“
        Vgl. Mk 7,10
    • „Christus hat das Gesetz erfüllt“ – alles oder welchen Teil?
      • Christus hat das Gesetz als Eingangskriterium für das Reich Gottes erfüllt
        Gnade ist jetzt größer als die Forderungen aus dem Gesetz
        • Lk 16, 16 Jesus sagt: „Das Gesetz und die Propheten ⟨gehen⟩ bis auf Johannes; von da an wird die gute Botschaft vom Reich Gottes verkündigt, und jeder dringt mit Gewalt hinein. „
        • Hebr 9,7-13 Der neue Bund als der bessere Bund „7Denn wenn jener erste ⟨Bund⟩ tadellos wäre, so wäre kein Raum für einen zweiten gesucht worden. 8 Denn tadelnd spricht er zu ihnen: »Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen, 9 nicht nach der Art des Bundes, den ich mit ihren Vätern machte an dem Tag, da ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie blieben nicht in meinem Bund, und ich kümmerte mich nicht um sie, spricht der Herr. 10 Denn dies ist der Bund, den ich dem Haus Israel errichten werde[2] nach jenen Tagen, spricht der Herr: Meine Gesetze gebe ich in ihren Sinn[3] und werde sie auch auf ihre Herzen schreiben; und ich werde ihnen Gott und sie werden mir Volk sein. 11 Und nicht werden sie ein jeder seinen Mitbürger und ein jeder seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn alle werden mich kennen, vom Kleinen bis zum Großen unter ihnen. 12 Denn ich werde gegenüber ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden werde ich nie mehr gedenken.« 13 Indem er von einem »neuen« ⟨Bund⟩ spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt; was aber veraltet und sich überlebt, ist dem Verschwinden nahe.“
      • Vom Gesetz der Sünde befreit
        • Eph2,13-22
          • „13 Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst fern wart, nahe geworden durch das Blut Christi. 14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eins gemacht hat und hat den Zaun abgebrochen, der dazwischen war, indem er durch sein Fleisch die Feindschaft wegnahm. 15 Er hat das Gesetz, das in Gebote gefasst war, abgetan, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst. 17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. 18 Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater. 19 So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, 20 erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, 21 auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. 22 Durch ihn werdet auch ihr mit erbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.“
        • Rö 8,1-4
          • „1 So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. 2 Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. 3 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, 4 damit die Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, in uns erfüllt werde, die wir nun nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.“
        • Jesus hat das Opfergesetz in jeder erdenklichen Weise erfüllt:
          Jesus ist alles in allem, Lamm Gottes, Sühnedeckel und Hohepriester in einer Person:
          • „Alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn“ (Kol 1,16b)
          • Er ist für uns das Lamm Gottes geworden, das alles Sünden hinweg nimmt (Joh 1,29).
          • Er ist für uns der Sühnedeckel geworden, an dem das Opfer unserer Erlösung vollbracht wurde (Rö 3,25).
          • Und er ist unser Hohepriester, der das einzig wahre und letzgültige Opfer dargebracht hat und nun zur Rechten Gottes sitzt. (Hebr 4,14; 9,11; 10,12)
    • Jesu fordert: Gebote halten
      • Joh 8,31 „Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger;“
      • Joh 14, 15 „Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten;“
      • Joh 14,21 „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.“
      • Joh 14, 23 „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“
      • Joh 15,10 “ Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.“
    • Forderung im NT weiterhin: Gebote halten
      • Jak 1,22 „Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen!“
      • 1 Joh 1,3-11 „3 Und hieran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben; wenn wir seine Gebote halten. 4 Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in dem ist nicht die Wahrheit. 5 Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollendet. Hieran erkennen wir, dass wir in ihm sind. 6 Wer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist. 7 Geliebte, nicht ein neues Gebot schreibe ich euch, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. 8 Wiederum schreibe ich euch ein neues Gebot, das, was wahr ist in ihm und in euch, weil die Finsternis vergeht und das wahrhaftige Licht schon leuchtet. 9 Wer sagt, dass er im Licht sei, und hasst seinen Bruder, ist in der Finsternis bis jetzt. 10 Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und kein Anstoß ⟨zur Sünde⟩ ist in ihm. 11 Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen verblendet hat.“
      • 1 Joh 5, 3″ Denn dies ist die Liebe zu Gott: dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.“
      • 1 Joh 3,21-24 „21 Geliebte, wenn das Herz ⟨uns⟩ nicht verurteilt, haben wir Freimütigkeit zu Gott, 22 und was immer wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun. 23 Und dies ist sein Gebot: dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie er es uns als Gebot gegeben hat. 24 Und wer seine Gebote hält, bleibt in ihm und er in ihm; und hieran erkennen wir, dass er in uns bleibt; durch den Geist, den er uns gegeben hat. “
      • 2 Joh 1,4-6 „4 Ich habe mich sehr gefreut, dass ich von deinen Kindern ⟨einige⟩ gefunden habe, die in ⟨der⟨ Wahrheit wandeln, wie wir von dem Vater ein Gebot empfangen haben. 5 Und nun bitte ich dich, Herrin, – nicht als schriebe ich dir ein neues Gebot, sondern das, welches wir von Anfang an gehabt haben: dass wir einander lieben. 6 Und dies ist die Liebe, dass wir nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, wie ihr es von Anfang an gehört habt, dass ihr darin wandeln sollt.“
      • 1 Kor 7,19 „Die Beschneidung ist nichts, und das Unbeschnittensein ist nichts, sondern das Halten der Gebote Gottes.“

    AT – was ist noch relevant – was ist nicht mehr relevant – wie entscheiden?

    • Methodik zur Unterscheidung, was für uns Christen aus dem AT relevant ist
      Dabei beachten: Alles im Zusammenhang mit Tempel, Opfer und Rechtfertigung ist durch Christus erfüllt – s.o./Rö /Hebr – und daher nicht mehr relevant für Christen. Auch nicht in der Zukunft!
      Gott in unserer Mitte: Verheißen in 3 Mo 26,11ff und durch Hes 37,27 bestätigt , jetzt Wirklichkeit (1 Kor 3,16; 6,19) (Tempel im 1000-jährigen Reich ist ohne Opfer und statt dessen ein Sinnbild für das Leben als Christ – siehe Auslegungsreihe zum Tempel des Hesekiel von Karl-Hermann Kauffmann)
    • Konkret zur Unterscheidung was für Christen aus dem Gesetz relevant ist:
      „Das Gesetz ist in seiner Forderungs- und Anklagemacht verlustig gegangen. Es steht nicht mehr gegen uns. Was das Gesetz fordert, wirkt im Glaubenden der Geist. So sind auch die einzelnen Gebote des Gesetzes nicht mehr zwingend vorgeschrieben sondern in der Christusverbindung gehen wir als Befreite unter der Leitung des Heiligen Geistes den Weg gehorsamer Nachfolge. Das ‚Gesetz‘, die Gebote des AT, sind damit nicht Makulatur, außer Kraft gesetzt, aber das Gesetz ist als Heilsweg – wofür es nie gedacht war – ein für allemal erledigt. Für Einzelgebote gilt ein dreifaches Sieb: a) Alle Gebote, die dem Volk Israels, eben weil es Gottes Volk ist, gelten, haben für die neutestamentliche Gemeinde nicht mehr die gleiche Verbindlichkeit. Wir sind nicht Israel. Dazu gehören etwa die Gebote über Haartracht, Kleider, Speise und als Wichtigstes das Gebot der Sabbatheiligung.
      b) Alle Gebote, die für Israel im Land Israel gelten, haben für uns nicht dieselbe Verbindlichkeit. Wir leben nicht im Land Israel.Dazu gehören etwa die Ernte- und Landbebauungsvorschriften. c) Alle Gebote, die den Tempel und Kult betreffen, haben für uns nicht dieselbe Verbindlichkeit. Wir haben keinen Tempel. Dazu gehören etwa die Reinheits- Opfer- und Kleindergebote. Positiv gilt ein Doppeltes: a) Alle Gebote, die im NT durch Jesus oder die Apostel ausdrücklich wiederholt werden, sind hilfreiche, verbindliche Lebensgestaltungen, gerade für den geistlichen Menschen. b) Alle Gebote, die so nicht mehr verbindlich sind, behalten für uns eine Vorbildbedeutung. Wir lernen an Ihnen bis heute den Heils- und Liebeswillen Gottes kennen, denn er gibt Israel seine Gebote zur Lebensentfaltung. So sind auch aus solchen Geboten für uns viele gute und hilfreiche Leitlinien für das natürliche Leben zu entnehmen.
      Aber mit dem schlechten Gewissen gegenüber dem Gesetz muss es aus sein. Unser Gegenüber ist nicht das Gesetz, sondern unser auferstandener Herr. […] Deshalb gilt aber auch: Wer Jesus Christus nachfolgt tut das Gesetz und lebt nämlich nach dem Willen Gottes. Nur. Was das Gesetz unter Strafandrohung fordert, tut der Glaubenden aus Liebe, gewirkt durch den Heiligen Geist, dem Christus zuliebe“.
      Heiko Krimmer: Kolosser, in: Gerhardt Maier (Hrsg); Edition C Bibelkommentar. Neues Testament. Band 4, Holzgerlingen, 3. Auflage 2022, S. 100-101.
    • Beispielhafte Prüfsteine
      • Todesstrafe im AT – noch relevant?
        • 2Mo 31,14 „Haltet also den Sabbat, denn heilig ist er euch. Wer ihn entweiht, muss getötet werden, ja, jeder, der an ihm eine Arbeit verrichtet, eine solche Seele soll aus der Mitte seiner Völker ausgerottet werden.“
        • Nicht mehr relevant (wie alle anderen Nennungen von Todesstrafe im AT), da diese Strafe das unmittelbare Gericht Gottes darstellt. Dieses ist aber nunmehr in der Zeit der Gnade bis zum Weltgericht durch den HERRN ausgesetzt. (Offb 20, 11 ff)
        • Darin bewahrheitet sich dann (Endgricht) dass die Sünde immer mit dem Tod bestraft wird (Rö 6,23) – außer wenn vor dem Weltgericht die Gnade des Herren angenommen wird: Jesus spricht (Joh 5,24)
          „24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, ⟨der⟩ hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.“
      • Arbeiten am Tag des Herrn
        • 2. Mo 35, 3 „Ihr dürft am Sabbattag in all euren Wohnsitzen kein Feuer anzünden.“
        • Jesus erklärt den wahren Sinn des Sabbat (im Sinne des Ruhetages – 7. Tag der Schöpfung, an dem Gott ruhte):
          Mk 2,27 „27 Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen worden und nicht der Mensch um des Sabbats willen;“

          Hebt damit Jesus die Vorschrift aus dem AT auf?
          Nein, denn es bleibt die Forderung nach der Konzentration allen Handelns auf Gott
          Vgl. Mt 22,1-14, Gleichnis vom Hochzeitsmahl
          Wer der Einladung Gottes nicht folgt, ist verloren
          Nebenbemerkung Sabbat – Sonntag:
          Urgemeinde trifft sich am 1. Tag der Woche (Sonntag) zum Brotbrechen (Gottesdienst) als neuer Ruhetag für den Herrn: Apg 20,7 Von da an immer christliche Tradition
      • „Du sollst ein Böckchen nicht in der Milch seiner Mutter kochen.“ 1 Mo 23,13b
        • Was sagt das NT dazu:
          • Röm 14,14 „Ich weiß und bin überzeugt in dem Herrn Jesus, dass nichts an sich unrein ist; nur dem, der etwas als gemein ansieht, dem ist es unrein.
          • Petrus Vision mit Tuch – Tiere zum Verzehr (Apg 11)
          • Apg 11,9b Der Herr spricht: „Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein!“

    Fazit:

    • 1-Minute-Kurzantwort wie oben genannt:
      • Gehorsam aus Liebe
        „Wer Jesus Christus nachfolgt tut das Gesetz und lebt nämlich nach dem Willen Gottes. Nur. Was das Gesetz unter Strafandrohung fordert, tut der Glaubenden aus Liebe, gewirkt durch den Heiligen Geist, dem Christus zuliebe“.
        (Heiko Krimmer: Kolosser, in: Gerhardt Maier (Hrsg); Edition C Bibelkommentar. Neues Testament. Band 4, Holzgerlingen, 3. Auflage 2022, S. 101.)
      • Gesetz im Herz statt auf Steintafeln „But the miracle of Sinai cannot match the miracle of salvation. At Corinth, God had written not on tablets of stone, but on human hearts. In both cases God inscribed the same law; His standards of morality do not change. Some wrongly assume that because believers are under the new covenant they no longer have to keep God’s law. But that is not true. Being under the new covenant does not excuse believers from keeping the Law; it frees them and by the Spirit enables them to keep it. The Law written on the tablets of stone at Sinai was external; it confronted people with their inability to obey perfectly the holy, righteous, and good requirements of God and thus condemned them. But in the new covenant, God writes His law on the hearts of those He redeems. The power of the indwelling Holy Spirit enables them to keep that law, and the righteousness of Jesus Christ, imputed to them by grace, covers all their violations of it.“ (MacArthur, John. The MacArthur New Testament Commentary Set of 33 volumes (MacArthur New Testament Commentary Series) (S.10663). Moody Publishers. Kindle-Version.)

    Anmerkung: Alle Bibelzitate aus www.bibelserver.com